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Zuverlässigkeit

Jinko Solar erhält Auszeichnung als Top-Performer in Bezug auf die DNV GL Scorecard

JinkoSolar Holding Co., Ltd, ein weltweit führendes Unternehmen der Fotovoltaikbranche, wurde von DNV GL als „Top-Performer“ unter den globalen PV-Modulherstellern ausgezeichnet. Jinko Solar erhielt diese Anerkennung mittlerweile zum vierten Mal. DNV GL ist ein globales Qualitätssicherungs- und Risikomanagementunternehmen, das Klassifizierung, technische Prüfungen, Software und unabhängige Expertenberatungsleistungen für die Schifffahrts-, Öl- und Gasindustrie sowie für den Energiesektor und die Erneuerbare-Energie-Branche anbietet

Die DNV GL Scorecard: Was wird damit gemessen und getestet?

Die Scorecard selbst basiert auf einem separaten Set von Messungen, das als Production Qualification Program (PQP) bezeichnet wird. Das PQP soll den Käufern von Solaranlagen und den Investoren in Sonnenkraftwerke zuverlässige Daten über die Solarproduktqualität und -lebensdauer liefern, damit diese fundierte Entscheidungen darüber treffen können, mit welchen Lieferanten sie zusammenarbeiten möchten. Nachstehend finden Sie einige konkrete Prüfungen und Metriken des PQP:

a) Temperaturwechselprüfung

Solarmodulmaterialien dehnen sich abhängig von Veränderungen der Umgebungstemperatur und Bestrahlungsstärke aus bzw. ziehen sich entsprechend zusammen. Solche Veränderungen können sich negativ auf die Leistung auswirken, da sie eine zusätzliche Belastung für bestimmte Komponenten darstellen. Bei einer Temperaturwechselprüfung werden Module extremen Temperaturen ausgesetzt, und dann wird der daraus resultierende Grad der Leistungsverschlechterung gemessen. Laut IEC 61215 ist eine Leistungsverschlechterung von MAXIMAL 5 % nach nur 200 Zyklen zulässig, was je nach Umgebung schätzungsweise 5 Jahren Anwendung im Echtbetrieb entspricht. Die PQP-Sequenz von DNV GL wurde 2018 auf 800 Zyklen ausgeweitet, und Top-Performer weisen nach dem Test eine Leistungsverschlechterung von weniger als 2 % auf. Das Durchschnittsergebnis lag 2018 bei 1,6 Prozent, wobei die schlechtesten 8,8 Prozent aufwiesen.

b) Feuchte-Wärme-Prüfung

Neben der Temperatur wirkt sich auch die Luftfeuchtigkeit nachteilig auf die PV-Paneele aus. Die Feuchte-Wärme-Prüfung erhebt die Langzeitwirkung dieser beiden Aspekte auf die Module. Damit soll die Paneelreaktions-EEN in Klimazonen gemessen werden, in denen es keine extremen Temperaturen und übermäßige Luftfeuchtigkeit gibt. Bei einer Feuchte-Wärme-Prüfung nach IEC 61215 werden die Module 1.000 Stunden (rund 42 Tage) auf einer konstanten Temperatur von 85 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85 % gehalten. Das Eindringen dieser Feuchtigkeit belastet die befestigten Schnittstellen der Module. DNV GL führte Hunderte Feuchte-Wärme-Prüfungen mit unterschiedlicher Dauer durch und beurteilte die Widerstandsfähigkeit der Module als Funktion dieser
Dauer. DNV GL kam zum Schluss, dass 2.000 Stunden, wie dies beim PQP verwendet wird, eine effektive Unterscheidung zwischen Spitzenleistung und Durchschnittsleistung zulassen. In diesem Fall wiesen die Top-Performer eine Leistungsverschlechterung von weniger als 2 % nach der PQP-Prüfung auf, während die maximale Verschlechterung laut IEC bei maximal 5 % liegt.

c) Dynamische mechanische Belastungsprüfung

Mit der dynamischen mechanischen Belastungsprüfung (DML) wird die Widerstandsfähigkeit von Solarmodulen bei Wind und Schnee gemessen. Dabei wird die Leistung der Module unter realen Bedingungen untersucht, wobei eine Testsequenz von mechanischer Belastung zur Verursachung von Sprüngen in den Solarzellen (1.000 Zyklen bei ±1.000 Pa) zur Anwendung kommt, gefolgt von einer Temperaturbelastung (50 Zyklen mit Temperaturwechselprüfungen) zur Vergrößerung der Sprünge und einer Belastung durch gefrierende Nässe (10 Zyklen mit gefrierender Feuchtigkeit), welche dazu führen, dass die Sprünge die Ausgangsleistung beeinträchtigen – all das während sich die Module bereits an den Befestigungspositionen laut Herstellerangaben befinden. Das Ergebnis der dynamischen mechanischen Belastungsprüfung zeigte mit einer Verschlechterung von bis zu 3 % die geringste Streuung aller durchgeführten Tests, wobei die Top-Performer eine Leistungsverschlechterung von weniger als 2 % aufwiesen.

d) Test für Beständigkeit gegen Hochspannungsdegradation

Der Test für Beständigkeit gegen Hochspannungsdegradation (PID) wurde für ungeerdete und Hochspannungssysteme entwickelt, die im Lauf der Zeit immer häufiger eingesetzt wurden. PID ist das Ergebnis von Vorspannungen bei internen PV-Schaltkreisen, die zu verstärktem Kriechstrom führen. Die Module werden getestet, indem sie in zwei Sessions von 96 Stunden Vorspannungen entsprechend ihrer jeweiligen Nennspannung unter 85 °C und 85 % relativer Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Laut den IEC-Anforderungen sollte eine Leistungsverschlechterung von MAXIMAL 5 % nicht einmal nach einer einzigen Session überschritten werden. Die PID-Testergebnisse fielen unterschiedlich aus – von einem Durchschnitt von 1,4 % bis zu einem Tiefstwert von 7,4 %. Für die Qualifikation als Top-Performer ist eine Verschlechterung von weniger als 2 % für den PID-Test in der PQP-Sequenz erforderlich.

e) Historische Scorecard

Eine neue Funktion in der diesjährigen Scorecard ist die „Historische Scorecard“. Damit wird jenen Herstellern Anerkennung gezollt, die während der letzten vier Scorecard-Ausgaben laufend unter den Top-Performern waren, und es werden jene Hersteller hervorgehoben, die neu auf dem Markt sind, erst

Die Reliability Scorecard 2018 für PV-Module steht als kostenloser Download zur Verfügung.

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